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   Personifizierung

             


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 Personifizierung:             
Über welches Medium bzw. welche Art wird eine Person von dem Lesegerät / der Software erkannt. 
bullet PIN-Code                 
Dies ist eine Folge von Zahlen oder Zeichen die über eine Tastatur, Telefon oder Touchscreen eingegeben wird. Diese Folge ist im Personalstamm hinterlegt und somit ist die Zugehörigkeit der Person zu dem Personaldatensatz festgelegt.
bullet Magnetkarte              
Die Magnetkarte nach dem ISO-Standard hat über die gesamte Länge der Karte einen Magnetstreifen. Auf diesem Streifen sind 3 Datenspuren kodiert. Spur 1 und 2 enthalten numerische Daten, Spur 3 alphanumerische Werte. Weiterhin ist die Spur 1 und 3 mit hoher Dichte beschrieben. Für Zeit und Zutritt wird normalerweise nur ein  Teil des gesamten Kartencodes verglichen. Dies ist mit den Parametern  >abZeichen< , >AnzahlZeichen< definiert. Dieser Datenteil einer Karte ist im Personalstamm hinterlegt und somit ist die Zugehörigkeit der Person zu dem Personaldatensatz festgelegt. Einige Hersteller nutzen die Magnetkarte nicht im ISO-Format sondern definieren eigene Schreib-Formate oder b eschreiben die Karte nur mit der Personalnummer.
bullet Barcode-Karte        
Die Barcodekarte als Strichcode gibt es mit sichtbaren Barcode oder mit versteckten unsichtbaren, der über Infrarotlicht gelesen werden kann. Den sichtbaren Barcode kann man als Ausdruck über einen Drucker mit entsprechenden Schriftfonts selbst erstellen. Der Ausdruck sollte hierbei nicht auf einem Tintenstrahldrucker, sonder besser auf einem konturenscharfen Laserdrucker erfolgen. Da solche Barcodeausdrucke schnell brüchig werden und feinste Risse bekommen, sind selbst erstellte Karten nur für kürzere Zeiträume (Zeitarbeit, Saisonarbeit, Campingplatz usw.) sinnvoll. 
Innerhalb der Barcodes gibt es noch eine Vielzahl von Formaten. Abhängig hiervon ist es, ob nur Zahlen- oder auch Textwerte in Barcodes ausgegeben werden können und auf wie viel Zeichen die Barcodeausgabe begrenzt ist. Wichtig ist, dass man berücksichtigt, dass nicht alle Barcode-Lesegeräte auch alle Barcodes lesen können.
bullet Transponder           
 Transponder, Chips oder induktive Erfassung sind Begriffe, die die berührungslose Erfassung beschreiben. Wie bei Warensicherungssystemen wird von einer Antenne, die sich hierbei im Lesekopf befindet, Energie abgegeben. Sobald jetzt ein Transponder in diesen Bereich gelangt, bezieht er über seine eigene Antenne  die von der Station abgegebene Energie. Diese versorgt dann einen in dem Transponder befindlichen Halbleiterchip mit Spannung und aktiviert diesen. Dieser Chip wiederum hat einprogrammiert eine Codefolge als Personifizierungsschlüssel. In dieser Codefolge wird die aufgenommene Energie pulsierend verstärkt oder reduziert. Diese unterschiedliche Belastung des induktiven Feldes kann von der Sendeeinheit im Lesekopf erkannt und ausgewertet werden. Somit ist eine berührungslose Lesung und damit Personifizierung möglich.
Die Reichweite der Lesefähigkeit ist abhängig von der Größe der Antennen und somit der abgestrahlten Leistung. Üblicherweise haben normale Leseköpfe eine Reichweite von 5 - 10 cm.  Um z. B. Türen eines Ganges zu öffnen, können jedoch auch Leseköpfe von 30 x 30 cm zum Einsatz kommen, mit denen dann bis zu 90 cm Erfassungsreichweite erzielt werden können. Dies ist jedoch nicht für den Einsatz als Zeiterfassung sinnvoll, da sonst ein Abstand zwischen einzelnen Personen von mindestens 120 cm sichergestellt sein muss.
Die Spezifikationen Unique, Hitag1, Hitag2, Legic und Mifare bestimmen, ob es sich um fest codierte nur lesbare Chips handelt (z. B. Unique) oder ob die einzelnen Chips mit einem Codiergerät mit bestimmbaren Codefolgen versehen werden können. Je nach Spezifikation sind die Codefolgen durch Aufteilung auch noch in unterschiedlichen Einsatzbereichen verwendbar. Eine weitere Differenzierung der Spezifikationen besteht darin, dass die Arbeitsfrequenz different ist. Beginnend bei 125 khz wird das Spektrum bis in den Megahertzbereich genutzt.
bullet Biometric               
Hier werden Alleinstellungsmerkmale von Menschen zur Personifizierung herangezogen. Die bekannteste Variante ist die Prüfung des Fingerabdrucks. Weitere Möglichkeiten sind die Erkennung über Iris-Vergleich, Prüfung der Ohrstruktur, Aufbau des Gesichtsfeldes und ähnliches. Hierbei müssen jedoch zur Personifizierung erheblich mehr Daten herangezogen werden als bei Identifizierung über Karte. Je nach Technologie ist bei älteren Konzepten der hohe Zeitbedarf für eine ausschließlich biometrische Erkennung ( 1:x ) für Zeiterfassung nicht praxisgerecht. 
Moderne integrierte Systeme sind mittlerweile in der Lage über 1000 Fingerabdruckvergleiche / Sekunde im eigenen Prozessor durchzuführen und nur das Ergebnis mit geringem Datenvolumen weiterzuleiten und somit einsetzbar. 
Weiterhin kann auch eine Kombination aus Karte und Biometrie eingesetzt werden. Hierbei wird  dann mit der Karte die Personifizierung schnell erfolgen ( 1:x ) und folgend die Bestätigung über die Biometrie durchgeführt werden ( 1:1 ). Da hierbei mit den Biometriedaten nicht mehr gesucht, sondern nur noch verglichen wird, ist somit der Zeitbedarf auch bei älteren Systemen kein Kriterium mehr.
Je nach gefordertem Einsatzbereich sollte die passende Erkennungsvariante gewählt werden. So kann z. B. in verschiedenen Umgebungen (Autowerkstatt, Küchendienste, Bäckereien usw.) eine Prüfung des Fingerabdrucks nicht sinnvoll sein, da Öl, Fett, Staub usw. die Erkennungswahrscheinlichkeit bei etlichen Abtastvarianten reduziert.
bullet DTMF                     
Hinter diesem Kürzel verbirgt sich die normierte Tonfolge von Wähltönen an Telefonen. Diese können je nach Einstellung der Telefonzentrale auch während einer bestehenden Telefonverbindung durch Tastendruck aktiviert und hörbar übertragen werden. Die bekannteste Verwendung hierfür ist der Faxabruf. Hier werden mit der Tastentonfolge Steuerungsinformationen an die Gegenstelle übertragen. Dies Verfahren kann auch zur Zeiterfassung genutzt werden. Computer mit integrierter CTI- Karte (Computer-Telefonie) und passender Software (MagnoPhone32) als Erfassungszentrale ermöglichen eine flexible Zeiterfassung direkt vom Arbeitsplatz.
bullet Caller-ID                
Dies ist ein Erkennungsmerkmal, welches von modernen Telefonen und Handys zur Verfügung gestellt wird, die Übermittlung der eigenen Rufnummer an den Angerufenen. Wenn jetzt eine Telefonnummer ausschließlich zu EINER Person gehörig ist (wie üblicherweise beim Handy), kann man über die Caller-ID erkennen, wer aktuell anruft, bevor man das Gespräch annimmt. Da dies auch von Computern ausgewertet werden kann, ist somit eine Personifizierung zur Zeiterfassung möglich (MagnoSoft ® Handy-Modul).
 
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